Bild: Landesjugendpfarramt

Forschungsfreitag

Fachlich am Ball bleiben und aktuelle Studien wahrnehmen – Das bietet der #Forschungsfreitag ca. 6x/Jahr. Für jede Studie nehmen wir uns 2 Stunden Zeit. Die Forschungsergebnisse werden präsentiert, diskutiert und für die eigene Praxis reflektiert.

Immer freitags von 10.00-12.00 Uhr über Zoom: https://us02web.zoom.us/j/83018178728?pwd=wlUam1IIw8lwAKwaa1zaXXvsQStb18.1 (Meeting-ID: 830 1817 8728; Kenncode: 851372)

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Termin verpasst? 
Einige Videos der vergangenen Forschungsfreitage können nach jeweils ca. 14 Tagen auf der digitalen Lernplattform „jugendarbeit.de“ nachgeschaut werden. Einfach kostenlos registrieren: 
https://jugendarbeit.de/kurse/forschung-in-der-jugendarbeit/

Der Forschungsfreitag ist eine bundesweite Kooperation mit dem Studienzentrum Josefstal und der Evangelischen Jugendarbeit (bzw. Landesjugendpfarrämtern) in Bayern, Hannover, Württemberg, Westfalen, Rheinland, Baden und Hessen-Nassau – in Kooperation mit verschiedenen evangelischen Hochschulen.

Zoom-Link

Die nächsten Themen & Termine

Ehrenamtliches Engagement junger Menschen ist konzeptionelles Kernelement von Jugendverbandsarbeit. Das Absolvieren einer Jugendgruppenleiter*in-Card (Juleica)-Schulung ist eine wichtige Basis dafür. Allerdings verändern gesellschaftliche Entwicklungen die Lebensrealitäten junger Menschen und die Bedingungen, unter denen sie sich engagieren können. Dass die Durchführung vieler Aktivitäten und damit ehrenamtliches Engagement während der Corona-Pandemie stark eingeschränkt war, wirkt bis heute nach.

Die vorliegende Studie beleuchtet genau diese Herausforderungen und lädt die Jugendverbandsarbeit damit ein, die eigenen Strukturen und Inhalte vor diesem Hintergrund zu reflektieren.

Prof. Gunda Voigts ist Mitautorin der Studie und forscht seit vielen Jahren u.a. zur Jugendverbandsarbeit.

Manuela Hees stellt erste Erkenntnisse aus ihrem laufenden Promotionsvorhaben vor. In einem Kooperationsprojekt mit dem Zentrum Diakonat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wurden in diesem Kontext Diakon:innen nach ihrer Rolle in der multiprofessionellen Zusammenarbeit im Kontext der Konfi-Arbeit befragt. Daraus ergeben sich wichtige Impulse für das zukünftige Miteinander verschiedener Berufsgruppen in Jugendarbeit und Kirche.

Darüber hinaus gibt Manuela Hees gerne Einblick in den Weg zu einer Promotion zu Themen der evangelischen Jugendarbeit.

Seit über 20 Jahren erhebt die JIM-Studie Basisdaten zur Mediennutzung der 12- bis 19-Jährigen. Die Studie beschreibt Lieblingsmedien, Freizeitverhalten und Gefährdungen für Jugendliche im Internet und im Umgang mit Medien. Dazu zählen z.B. auch Gaming, Fake News, Cyber Mobbing, die Nutzung von KI und die Auswirkungen des digitalen Umfelds auf die jungen Menschen.

Wie kann die Kirche für die Zielgruppe zwischen 20 und 40 Jahren attraktiv bleiben und eine Heimat bieten? Wie kann sie sich weiterentwickeln, um junge Erwachsene anzusprechen?
Diesen Fragen widmet sich das Großprojekt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg "Missionarische Projekte mit jungen Erwachsenen fördern“. Seit Herbst 2021 wurden experimentierend und innovativ Einzelprojekte in Gemeinden und Regionen entwickelt und umgesetzt. 
Prof. Dr. Claudia Schulz (Evangelische Hochschule Ludwigsburg) stellt beim Forschungsfreitag die Ergebnisse der Begleitforschung zum Projekt vor. Die wissenschaftliche Evaluation hat die einzelnen Projekte begleitet und verdichtet nun Erkenntnisse über die Zielgruppe. Sie zeigt, in welchen Logiken die Arbeit für junge Erwachsene und mit ihnen geschieht, bietet Einsichten in Herausforderungen für die Organisation und ihre Anstellungsverhältnisse und zeigt, wie Partizipation gelingt – also die Mitwirkung der Zielgruppe in der Entwicklung ihrer Kirche.

Ansprechperson

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Markus Steuer

Landesjugendwart
Diakon

Ausblick: Termine 2027

  • 15.01.27
  • 12.03.27
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