„Glauben“  ist ein Verb. Ich tue etwas, ich handle, ich bin in Aktion. Nur dann kann sich meine Verbindung zu Gott vertiefen. Nur dann bleibt sie frisch und in Bewegung. Glauben ist vertrauen, nicht absichern; glauben bedeutet, etwas zu riskieren, mich auf unbekanntes Gelände zu wagen. Glauben ist dynamisch. Die Formen meiner Gottesbeziehung können sich ändern und damit auch ich mich selbst. Glauben ist erneuern, nicht festhalten.

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, heißt es im 31. Psalm (Vers 9b) und
„Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr. 13,14)

Glauben bedeutet, auf einem Weg zu sein.

Die Evangelische Jugend ist unterwegs, vielfältig und neugierig. Sie sucht nach (neuen) Ausdrucksformen ihres Glaubens und ist bereit zu experimentieren. Sie greift auf die Tradition zurück, ohne sie zu konservieren. Sie kann der ganzen Kirche wichtige Impulse geben in ihrer Sehnsucht nach einer echten, unverfälschten Gottesbeziehung.

Ansprechpartner*in

Wolfgang Greite-Blaffert
Tel.: 0511 1241-565