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Neues von der Kammer

Bei ihrem Treffen am vergangenen Wochenende im Jugendhof Sachsenhain in Verden, beschäftigten sich die Delegierten der Landesjugendkammer ausführlich mit der Ordnung für die Evangelische Jugend. Verschiedene Änderungen und Aktualisierungen wie beispielsweise eine Verankerung des Kindeswohls in der Ordnung wurden diskutiert. Ziel der Änderungen ist es, die allgemein als sinnvoll und belastbar festgestellten Regelungen für die jugendverbandliche Arbeit der Evangelischen Jugend in der Landeskirche zu erhalten und lediglich gegenüber der Fassung von 2004 an aktuelle Gegebenheiten anzupassen, damit die Neukonstituierung der Landesjugendkammer 2018 auf der Basis einer gültigen Fassung der Ordnung geschieht.

Ein weiterer größerer Themenblock war die Stellensituation in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Statt diesen Bereich der Landeskirche zu stärken, werden zunehmend Stellen abgebaut. In den nächsten Monaten wollen die Jugendlichen Möglichkeiten ausarbeiten, um auf diesen Missstand hinzuweisen.

Mit einem Planspiel versetzten sich die Jugendlichen am Samstagnachmittag in die Zeit der Reformation zurück. Als Vertreter unterschiedlicher Stände aus Bauernschaft, Bürgertum, Adel und Klerus diskutierten sie die Frage „Wollen wir die Reformation wirklich in unserer Stadt“. Nach inszenierten konspirativen Treffen der einzelnen Stände miteinander und öffentlichen Reden vor der Stadtgemeinschaft entschied sich die Mehrheit für eine Reformation.

Alle Beschlüsse der Landesjugendkammer gibt es hier.