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Reger Austausch: Landesbischof besucht die Kammer

Was wünschen sich Jugendliche von ihrer Kirche? Welche Sorgen beschäftigen Menschen in der Jugendarbeit? Welche Themen und Aktionen liegen derzeit obenauf? In der Herbsttagung der Landesjugendkammer der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers trafen sich die Kammerdelegierten mit dem Landesbischof Ralf Meister und dem Jugendausschuss der Landessynode. Sie diskutierten aktuelle Fragen und Überlegungen aus der Jugendarbeit. Die Stellenplanung war ein dominantes Thema. Aber es ging auch um Konzepte für Jugendliche über 27 (die dann eigentlich aus der Evangelischen Jugend herausgewachsen sind), um junge Menschen in kirchlichen Gremien, Freiräume und vieles andere.

files/sites/ejh/evangelischejugend/gremien_einrichtungen/landesjugendkammer/ljk-18-10_04_web.jpgEine Frage war dem Landesbischof zusätzlich wichtig: „Was darf in unserer Kirche nicht verloren gehen?“ Die Antworten waren vielfältig und betrafen auch ganz grundsätzliche Dinge: Christliche Grundwerte, Vielfalt, Offenheit oder auch einfach die Lust, Kirche zu sein. Meister machte den Jugendlichen Mut, sich bestimmt für ihre Anliegen einzusetzen: „Ihr müsst klar für eure Ausstattung und eure Belange kämpfen.“

 

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Neben dem Austausch mit ihren Gästen arbeiteten die Mitglieder der Landesjugendkammer auch an ganz konkreten Dingen. Die Vollversammlung der Evangelischen Jugend im Mai 2019 stand beispielsweise auf der Agenda.  Geplant ist ein Treffen mit Delegierten aus allen Kirchenkreisen und den Verbänden eigener Prägung  im nächsten Frühjahr, um den Grundstein für das Landesjugendcamp 2020 zu legen. Außerdem haben die Jugendlichen am Wochenende begonnen, die Qualitätsstandards der Evangelischen Jugend zu überarbeiten. Diese gibt es unter anderem zu Juleica-Ausbildung, geschlechtsbewusstes Arbeiten, Freizeiten und dem Umgang mit Sozialen Medien.

Die nächste Landesjugendkammer findet im Februar 2019 statt.

Die Beschlüsse der Herbstkammer gibt es hier.