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Wofür gibt es wieviel für was?

Jugendkollekte

Richtlinien
zur Vergabe von Mitteln aus der landeskirchlichen Jugendkollekte

I. Voraussetzungen

Die Landeskirchliche Jugendkollekte kann von den über die Landesjugendkammer vertretenen Gliederungen der Evangelischen Jugend beantragt werden.
Die Landeskirchliche Jugendkollekte kann erst in Anspruch genommen werden, wenn Landes- und Bundesmittel ausgeschlossen sind.
Vorrangig sind andere kirchliche und öffentliche Fördermittel auszuschöpfen und im Finanzierungsplan auszuweisen.
Maßnahmen der Konfirmandenarbeit sowie Veranstaltungen aus dem Bereich des Kindergottesdienstes werden aus diesen Mitteln nicht bezuschusst.
Auslandsseminare werden ohne Anrechnung der Fahrtkosten entsprechend der Richtlinien gefördert.

II. Gefördert werden können:

  • Mehrtägige Seminare und

  • Tagesseminare für Kinder und Jugendliche mit biblisch-theologischen Inhalten.

  • Aus dem Programm muss hervorgehen, dass der biblische Text bzw. die theologische Fragestellung im Mittelpunkt steht: verstehen, vertiefen, umsetzen. 

  • a) Es müssen mindestens 6 Stunden täglich biblisch theologische Themen bearbeitet werden.

  • Die Anträge und Abrechnungen werden in gleicher Weise behandelt wie bei der Vergabe von Mitteln aus dem Jugendförderungsgesetz (JFG).
    Bezuschusst wird die Maßnahme, wenn mindestens 10 Personen teilnehmen (höchstens 30 Personen bis zu 10 Tagen).

  • b) Bibelwochen: bis zu 1/3 der Gesamtkosten, höchstens 2 500,-- €
    Veranstaltungsreihen, Einzelveranstaltungen: bis zu 1/3 der Gesamtkosten, höchstens 2 500,--

  • Für Maßnahmen mit Kindern können auch entsprechende Einzelveranstaltungen berücksichtigt werden.

  • Maßnahmen mit innovativem oder integrativem Charakter als einmalige Anschubfinanzierung: Aktionen, Projekte , Modelle - bis zu 1/3 der Gesamtkosten, höchstens  3 500,-- € 

  • Maßnahmen für Kinder, die nicht unter Nr. 1 der Richtlinien fallen

    • Die Maßnahme muss darauf ausgerichtet sein, die Spielräume von sozial benachteiligten Kindern zu erweitern und Defizite abzubauen und eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit der kindlichen Lebenssituation beinhalten - Zuschüsse werden in Anlehnung an die Grundsätze unter Nr. 1vergeben 

  • Maßnahmen zu Schwerpunkten der Landesjugendkammer

    • Maßnahmen, welche die von der Landesjugendkammer behandelten Themen aufgreifen

    • Zuschüsse werden in Anlehnung an die Grundsätze unter Nr. 1 vergeben, sofern nach richtliniengemäßer Vergabe dafür noch Mittel zur Verfügung stehen. 

  • Ökumenische Begegnungen, soweit sie nicht durch Mittel für internationale Jugendbegegnungen (Bundesmittel) finanziert werden können

    • Ökumenische Begegnungen werden in Anlehnung an IB-Maßnahmen gefördert. 

  • Juleica
    Alle Juleica-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten bei Teilnahme an Maßnahmen in Trägerschaft der Evangelischen Jugend einen Zuschuss von 10 % (mindestens 3,-- €, maximal 50,--€)

III. Wichtige Hinweise

  • Anträge sind bis zum 31. Oktober (für den Bewilligungszeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember des darauffolgenden Jahres) und ausschließlich über die Kreisjugenddienste/Kreisjugenkonvente oder Sprengeljugenddienste/Sprengeljugenkonvente an das Landesjugendpfarramt zu richten.

  • Anträge aus den Verbänden und AG sind über die jeweiligen Landesgeschäftsstellen bzw. Vorstände einzureichen.

  • Bei allen Maßnahmen besteht eine Dokumentations und Auskunftspflicht.
    Die Bereitschaft zur Veröffentlichung wird vorausgesetzt.

  • Die Abrechnung und die dazugehörigen Unterlagen einschließlich der Dokumentation müssen innerhalb von 8 Wochen nach Beendigung der Maßnahme beim Landesjugendpfarramt eingereicht werden.

  • Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Haushalts- und Finanzausschuss der Landesjugendkammer.

  • Maßnahmen können nur im Rahmen der verfügbaren Mittel gefördert werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

 

Die Geschäftsstelle (fiebelkorn@kirchliche-dienste.de, Tel. 0511/1241-579) steht auch für Beratung zur Verfügung.

Beschluss der Landesjugendkammer
Verden, Evangelischer Jugendhof Sachsenhain, 12. Juni 2005

 

 

Jugendkollekte "Schnittstelle"

Richtlinien zur Vergabe von Mitteln aus der landeskirchlichen Jugendkollekte zur Förderung von Maßnahmen zur Gestaltung der Schnittstellen zwischen Konfirmanden- und Jugendarbeit.

I. Voraussetzungen

Die Landeskirchliche Jugendkollekte kann von den über die Landesjugendkammer vertretenen Gliederungen der Evangelischen Jugend beantragt werden.
Die Landeskirchliche Jugendkollekte kann erst in Anspruch genommen werden, wenn die Förderung mit Landes- und Bundesmitteln ausgeschlossen ist.
Vorrangig ist die Förderung mit anderen kirchlichen und öffentlichen Finanzmitteln zu prüfen und auszuschöpfen. Diese sind  im Finanzierungsplan auszuweisen.
Maßnahmen im Konfirmandenunterricht sowie Veranstaltungen aus dem Bereich des Kindergottesdienstes werden aus diesen Mitteln nicht bezuschusst.



II. Gefördert werden können:

  • Projekte in den Übergangszeiten der KU-Modelle KU 4, 5,6,7, die der Bildung von Anknüpfungspunkten für die Jugendarbeit dienen.
  • Inhaltliche Projekte, die den Einstieg und die Überleitung in die Jugendarbeit nach dem Konfirmandenunterricht fördern sollen.
  • Vorhaben und Projekte, die der Werbung für die Jugendarbeit und die Übergänge  im Nachgang zur Konfirmation  während  der Konfirmandenzeit und unmittelbar nach der Konfirmation dienen.
Die Förderung gestaltet sich wie folgt:
  • Seminare werden in gleicher Weise behandelt wie bei der Vergabe von Mitteln aus   dem Jugendförderungsgesetz (JFG). Bezuschusst wird die Maßnahme, wenn mindestens 10 Personen teilnehmen (höchstens 30 Personen) bei 6 Stunden Bildungsprogramm täglich.
  • Veranstaltungsreihen, Einzelveranstaltungen werden mit  bis zu 1/3 der Gesamtkosten, höchstens 2.500,00 Euro gefördert.
  • Maßnahmen mit innovativem oder integrativem Charakter werden mit einer einmaligen Anschubfinanzierung gefördert: Aktionen, Projekte, Modelle – bis zu 1/3 der Gesamtkosten, höchstens 3.500,00 Euro
Die Höhe der Förderung hängt von der Höhe der eingegangene Kollekte sowie der Anzahl gestellter Anträge ab.
 

III. Wichtige Hinweise

  • Anträge sind bis zum 15. März (für den Bewilligungszeitraum 15.5. bis zum 14.5. des darauf folgenden Jahres) über die Kreisjugenddienste/Kreisjugendkonvente an das Landesjugendpfarramt zu richten.
  • Anträge aus den Verbänden sind über die jeweiligen Landesgeschäftsstellen bzw. Vorstände einzureichen.
  • Bei allen Maßnahmen besteht eine Dokumentations- und Auskunftspflicht. Die Bereitschaft zur Veröffentlichung wird vorausgesetzt.
  • Die Abrechnung und die dazugehörigen Unterlagen einschließlich der Dokumentation  müssen innerhalb von 8 Wochen nach Beendigung der Maßnahme beim Landesjugendpfarramt eingereicht werden.
  • Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Haushalts- und Finanzausschuss der Landesjugendkammer.
  • Maßnahmen können nur im Rahmen der verfügbaren Mittel gefördert werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Für Beratungen steht die Geschäftsstelle des Landesjugendpfarramtes, Petra Fiebelkorn, Tel.:  0511 1241 579,  fiebelkorn@kirchliche-dienste.de gerne zur Verfügung.

 

 

Freizeiten

Förderung von Freizeiten und „Ferienaktionen vor Ort“ in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers einschließlich der Förderung der Inklusion wie auch der Arbeit mit Geflüchteten bei Freizeiten und „Ferienaktionen vor Ort“

Freizeiten sind ein Schwerpunkt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch die Evangelische Jugend. Neben den Elementen des Miteinanderlebens und Aktivseins eröffnen Freizeiten für viele Kinder und Jugendliche einen Zugang zu Themen des Glaubens und zur Kirche, wecken deren Bereitschaft, sich in der Kinder- und Jugendarbeit und damit ehrenamtlich zu engagieren. Freizeiten leisten damit einen zentralen Beitrag, den christlichen Glauben an Kinder und Jugendliche weiter zu vermitteln, indem sie Erfahrungen mit einer jugendgemäßen Frömmigkeitspraxis bieten. Weiter sind sie ein Ort sozialen Lernens.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich das Angebot in Programm und Durchführung an den Freizeitstandards der Evangelischen Jugend in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers orientiert. Um die Umsetzung dieses Ziels zu unterstützen, stellt die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers im Jahr 2018 Mittel in Höhe von 350.000 Euro zur Verfügung. Davon sind gesonderte Mittel für die Förderung von Maßnahmen zur Inklusion auf Freizeiten vorgesehen. Für das Jahr 2018 hat die Landessynode zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, um Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien die Teilnahme an Freizeiten „Ferienaktionen vor Ort“ zu ermöglichen.

 

Förderkriterien

Aus diesem Fördertopf können Freizeiten im In- und Ausland und „Ferien vor Ort“, veranstaltet von Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und Verbänden eigener Prägung (CVJM, EC, VCP, Mitglieder in der Landesjugendkammer der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers), bezuschusst werden, die sich als Angebot an Kinder und Jugendliche aus unserer Landeskirche richten.

Gefördert werden Angebote

  • für Teilnehmer und Teilnehmerinnen von 7 bis 21 Jahren,
  • mit einer Dauer von mindestens 4 und maximal 14 Tagen (An– und Abreisetag zählen als ein Tag, Ausnahmen sind: Himmelfahrt, Pfingsten, 3. Oktober, 1. Mai, wenn sich durch die Lage der Brückentage bei 3 Übernachtungen echte 4 Tage Aufenthalt ergeben),
  • mit einem Verhältnis von maximal 1 Teamer oder 1 Teamerin zu 6 Teilnehmenden (Bei gemischtgeschlechtlichen Teilnehmendengruppen sind mindestens ein Teamer und eine Teamerin zu stellen.),
  • die geleitet werden durch beruflich Mitarbeitende oder aber Ehrenamtliche mit mehrjähriger Erfahrung in diesem Tätigkeitsfeld und einer entsprechenden Ausbildung (in der Regel Juleica oder gleichwertige Ausbildung),
  • mit mindestens 8 Teilnehmenden.
  • „Ferienaktionen vor Ort“ müssen ein tägliches Programm von mindestens 5 Stunden und eine Dauer von mindestens 4 und maximal 14 aufeinander folgenden Tagen haben.
  • Bei „Ferienaktionen vor Ort“ beträgt die Gesamtfördersumme maximal 30 % der nachgewiesenen maßnahmebezogenen Gesamtkosten.

 

Eine Vorbereitung der Mitarbeitenden auf die Freizeit wird vorausgesetzt. Hierzu gehört ausdrücklich eine Sensibilisierung für das Thema „Kindeswohl“ sowie eine Verabredung zu Handlungswegen bei Auffälligkeiten, die sich während der Maßnahme zeigen, auf der Basis der von der Landesjugendkammer am 7. Juni 2009 beschlossenen „Verhaltensregeln: Verhinderung von Gewalt an Kindern und Jugendlichen“. Alle beteiligten Mitarbeitenden haben die an die Verhaltensregeln angehängte Selbstverpflichtungserklärung zu unterschreiben (www.ejh.de/Kindeswohl).

Auf die entsprechenden Rundverfügungen G 6/2010 vom 27. April 2010, G 12/2010 vom 27. Juli 2010 und G 16/2010 vom 16. November 2010 zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung sowie G 9/2013 vom 2. Juli 2013 zur Verhinderung sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird verwiesen.

Inklusionsmaßnahmen auf Freizeiten können gesondert gefördert werden bei einem Nachweis über höhere, nicht über andere Stellen abrechenbare Kosten für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf.

Wir weisen an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass die Landessynode zusätzliche Mittel bereitgestellt hat, um Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien die Teilnahme an Freizeiten zu ermöglichen. Diese Mittel können ebenfalls mit dem anliegenden Antragsformular beantragt werden.

 

Zum Verfahren

Die Mittel können beantragt werden von Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, Sprengeln und den Verbänden eigener Prägung (CVJM, EC, VCP, Mitglieder in der Landesjugendkammer der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers) in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Anträge aus Verbänden sind über die jeweiligen Landesgeschäftsstellen bzw. Vorstände einzureichen.

Die Mittel können erst in Anspruch genommen werden, wenn andere Fördermöglichkeiten wie etwa Landes- und Bundesmittel ausgeschlossen sind. Vorrangig sind andere kirchliche oder öffentliche Fördermittel auszuschöpfen und im Kosten- und Finanzierungsplan auszuweisen. Eine Förderung mit landeskirchlichen Mitteln aus anderen Programmen und die parallele Förderung mit diesen Mitteln schließen sich aus.

Maßnahmen der Konfirmandenarbeit sowie aus dem Bereich des Kindergottesdienstes oder Kirchentagsbesuche werden aus diesen Mitteln nicht bezuschusst.

 

Anträge sind zu richten an:


Geschäftsstelle des Landesjugendpfarramtes

Archivstraße 3

30169 Hannover.

 

Die Geschäftsstelle (schulz-witzler@kirchliche-dienste.de 0511/1241-550) steht auch für Beratungen zur Verfügung.

Hilfen für das Klein- und Großgedruckte

Einige wichtige Formulare

 

 

Teilnehmerlisten Für Bildungs- (§ 10 JFG), Freizeit- und Erholungsmaßnahmen (§ 12 JFG)

Verwendungsnachweis

Beitragslisten Für Bildungs- (§ 10 JFG), Freizeit- und Erholungsmaßnahmen (§ 12 JFG)

Anträge