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Eine Vorstellung von Gott

Was ist das?

  • Ein Rechercheprojekt zu Gottesvorstellungen und Glaubensansichten.
  • Eine mobile interaktive Ausstellung als gemeinsame Suche nach Gott.
  • Ein daraus wachsendes Theaterstück als Themenvertiefung und Diskussionsmotivation über die unterschiedlichen Vorstellungen von Gott.


Ansatz
Der Titel ist doppeldeutig. Menschen haben eine je eigene Vorstellung von Gott, mag sie profiliert sein oder eher unscharf. Zugleich suggeriert der Titel einen Auftritt Gottes auf großer oder kleiner Bühne. Das meint: mit Gott wird gerechnet.
Die Gottesvorstellungen sind mehr als bloße Gedankenspiele. Sie bleiben nicht im Privaten. Sie werden wahrgenommen von anderen. Sie werden hinterfragt und besprochen.
 Aus den Vorstellungen von Gott entwickelt sich im Laufe der Zeit eine (Theater-)Vorstellung: eine Begegnung mit Ideen, Fragen, Sehnsüchten, Ungewissheiten und vielem mehr. Ausstellung und Stück liefern keine fixen Antworten über Gott und Glauben, sondern eröffnen einen weiten Horizont, in den sich eine Fülle von Vorstellungen eintragen lassen. Ziel ist, deutlich zu machen, dass die Frage nach Gott hochaktuell ist.

Das Projekt
Das Projekt „Eine Vorstellung von Gott“ ist in mehrfacher Hinsicht dialogisch angelegt. Es hat einen Binnen- und einen Außenblick. Ins Zentrum des Interesses rücken zentral die Jugendlichen; daneben die Beruflichen in der Jugendarbeit. So geht es zunächst darum, mit (jungen) Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zu motivieren, ihre Fragen und Vorstellungen hinsichtlich Gott zu stellen, ohne dabei zu lenken oder zu beeinflussen. Erhoben werden soll, was (junge) Menschen tatsächlich bewegt.  
Die Jugendlichen können in verschiedenen kreativen Ausdrucksmöglichkeiten sich mit ihren Vorstellungen von Gott auseinandersetzen und diese zum Ausdruck bringen.
Wir erwarten, dass die eingesammelten Fragen, Ansichten und Vorstellungen ungewohnte und überraschende Aspekte aufwerfen werden.  
Nach der ersten Erhebung werden die bedeutendsten Resultate als überregionale Impulse in einer Ausstellung präsentiert. Außerdem erarbeiten Jugendgruppen je ein eigenes Modul. Die Ausstellung enthält interaktive Elemente, in denen die Besucher/innen aufgefordert werden,  ihrerseits Stellung zu nehmen und weitere Fragen bzw. Antworten zu formulieren. Ziel ist, die Ausstellung an jedem Ort wachsen zu lassen und damit zu einem umfassenden Diskurs anzustiften und die Auseinandersetzung mit Gott sichtbar zu machen. 

Letzte Phase
 Finaler Höhepunkt ist die Entstehung des Theaterstückes. „Vorstellungen von Gott“ werden zu einer „Theater-Vorstellung“, d.h. an jedem Ausstellungsort wird mit den dortigen jungen Menschen aus ihren Ideen eine Theaterszene entwickelt. So entsteht aus der breiten Ergebnispalette eine vielschichtige Theaterszenencollage, welche die Zuschauer/innen mit markanten Ansichten konfrontiert und dazu provozieren soll, den eigenen Standpunkt zu reflektieren.