FuB Oese
Bahnhof Leben - zwischen Sicherheit und Abenteuer
Teilnehmerinnen
Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Bahnhof "Leben"
Was gibt Sicherheit?
Was ist Abenteuer?
Jetzt wird's handfest!
Weichenstellung
DIE IDEE
Unser Leben ist ein einziges Abenteuer. Deswegen brauchen wir auch Orte der Sicherheit. Beides zusammen macht die besondere Energie im Leben aus. Mal entscheiden wir uns für mehr Sicherheit, dann suchen wir das Abenteuer.
DER PROZESS
Zu Anfang erzählten wir uns von unseren Lieblings-Straßen. Nachdem wir
diskutiert hatten, welche Straßen zusammen passen, wo die Gemeinsamkeiten
zwischen einzelnen Orten liegen und wo Unterschiede auffallen, blieben als immer wiederkehrende Themen: „Abenteuer“und „Sicherheit“. Wir fragten uns:
„Wie viel Sicherheit brauche ich?“ und „Wer würde einen Monat spontan auf Weltreise fahren?“ Das war bei den Einzelnen ganz unterschiedlich. Um zu zeigen, dass Beides wichtig im Leben ist, entwickelten wir einen Bahnhof, in dem es auf zwei sich kreuzenden Gleisen in zwei verschiedene Richtungen
nach „Abenteuer“ und „Sicherheit“ geht. Beide sind schwer zu begehen, und man kann darüber nachdenken, welche Richtung man einschlagen möchte.
DIE BOTSCHAFT
Vielleicht ist die Mischung von Abenteuer und Sicherheit das Interessante am Leben. Ist man nicht zufrieden oder der Ansicht, das kann nicht alles gewesen sein, mir fehlt doch etwas, dann kann man die Schienen wechseln:
BLITZLICHTER
Lieblings-Sraßen und Plätze
„Eine Straße durch den Wald, die von einer Teilnehmerin jeden Tag im ganzen
Jahr gegangen wird mit ihrem Hund, jeden Tag der gleiche Weg, jedes Mal
gleich, dabei kann man abschalten und sich fallen lassen in das Bekannte und
Vertraute, das gibt Halt.“ (Die Spaziergängerin)
„Kleiner Weg 5, am Ende des Kleinen Weges steht das Bauernhaus mit der
großen Linde davor, der Hof, zu dem ich gehöre, hier ist das Ende der Straße, das Ende der Welt, das man mit dem Auto erreichen kann, und meine Welt fängt an.“ (Der Beständige)
„Eine afrikanische Kreuzung, an der verschiedene Wegarten zusammen treffen,
wie es auch verschiedene Arten zu leben gibt, die jeder Mensch und auch die
Teilnehmerin immer wieder neu in die Entscheidung stellt, wie will ich leben, welchen Weg will ich gehen, alleine oder mit anderen zusammen. Was ist richtig, welcher ist der gute Weg?“ (Die Suchende)
„Die Gassen der Innenstadt von Leipzig, mit Cafes, Oper und Buchhandlungen, in denen ich Menschen treffe – zufällig, die ich interessant finde, oder auch Bekannte/ Freunde, mit denen in mich ins Cafe setzte; um die Ecken schlendern, Neues entdecken und Bekanntes wieder begrüßen, oder mich einfach treiben lassen.“ (Die Städterin
DAS TEAM
Jessica Tomforde, Vanessa Schulz, Josch Vahjen, Erdal Sardes, Meysam Saidinia Tehrani, Madeleine Fischer, Tathiana Xavier, Elisabeth Struve, Lars Gerdes, Matthias Michalek, Markus Hennig, Tommy Reichel, Maike Lauter
(Jugendliche, 16-22 Jahre, von der BBS Bremervörde und Zivildienstleistende und FSJ’ler aus der FuB Oese), Wolfgang Guido, Bremervörde (Künstler), Angelus Müller (Leiter der FuB Oese)
