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Zukunftswerkstatt Jugendarbeit

Landesfachkonferenz in Verden

Was kommt auf die Jugendarbeit in den nächsten Jahren zu? Wie muss sie aufgestellt sein, um im Konkurrenzkampf um die schwindende Jugend zu bestehen? Einfach ist die Beantwortung dieser Fragen nicht und ein Patentrezept gibt es schon gar nicht. Bei der Landesfachkonferenz in der vergangenen Woche in Verden, tagten rund 100 Kreisjugendwarte und Kreisjugendpastoren zum Thema „Zukunftswerkstatt Jugendarbeit“. Anhand von Thesen untersuchten sie verschiedene Fragestellungen zur aktuellen Arbeit mit Jugendlichen und mögliche Auswirkungen auf die persönliche Arbeit vor Ort. Die Thesen wurden in einem zweijährigen Beteiligungsprozess im Sprengel Stade entwickelt. Für die Landesfachkonferenz wurden 29 davon unter den Oberthemen theologische, soziologische, politische und konzeptionelle Herausforderungen zur Diskussion gestellt. Nach einem genaueren Blick auf den Ist-Zustand in den Kirchenkreisen, versuchten die Teilnehmer mögliche Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zu entwerfen. Dabei beschäftigten sie sich sowohl mit strukturellen als auch inhaltlichen Herausforderungen. Christian Köpper und Anke Persson von der Cluster Sozialakademie in Hildesheim moderierten den Prozess. Sie führten als neue Methode eine Form der Online-Beteiligung ein, über die sich die Teilnehmenden in Kleingruppen organisierten.

Zwei Mal im Jahr treffen sich Kreisjugendwarte und Kreisjugendpastoren aus der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers zur Landesfachkonferenz, um gemeinsam Strategien für die Jugendarbeit zu diskutieren und zu weiterzuentwickeln.

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