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Wie digital muss Jugendarbeit sein?

Landesfachkonferenz der Kreisjugendwarte*innen und Kreisjugendpastoren*innen

Jugendliche, die auf einer Freizeit lieber aufs Handy starren, statt auf  Berge zu klettern, parallele Welten, Kurzvideos, die sich nach 24 Stunden wieder auflösen – worauf müssen sich Mitarbeiter in der Jugendarbeit einstellen? Welche Trends sollen und wollen sie mitmachen, damit sie junge Menschen noch erreichen? Bei der Landesfachkonferenz der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers am 13. und 14. Februar beschäftigten sich rund 70 Kreisjugendwart*innen und Kreisjugendpastor*innen mit dem Thema „Digitale Lebenswelten und Jugendarbeit“. Ein Impulsreferat von Medienwissenschaftler und Sozialpädagoge Martin Nestler führte zu einem intensiven Austausch und Diskussion zu den Fragen: Wie verändert die digitale Lebenswelt Jugendlicher die Jugendarbeit, was bedeutet dies für die Arbeit der beruflich Tätigen und was brauchen Jugendliche von der evangelischen Jugendarbeit? Die Teilnehmer waren sich einig, dass die fortschreitende Digitalisierung ein Querschnittsthema der Jugendarbeit ist und zukünftig sein wird.

Ein zweiter Schwerpunkt stand unter dem Titel  „Alles eine Frage der Haltung!? Jugend-arbeiter*innen zwischen Anforderungen und eigenem Anspruch“.  Es war ein Versuch, die berufliche Realität der Konferenzmitglieder und die damit verbundenen Chancen und Erschwernisse in den Raum zu holen und sich auszutauschen.

Die Landesfachkonferenz fand auf dem Gelände des Jugendhofes Sachsenhain in Verden statt. Neben den Mitgliedern der Konferenz nahmen 15 FSJ-ler*innen und Bundesfreiwillige, die in den Kreisjugenddiensten tätig sind, teil. Sie informierten sich in einer eigenen Runde mit dem  Landesjugendkammervorstand über Fragen der Jugendverbandsarbeit und Jugendpolitik.

Unter dem Motto „we say Hello, we say Goodbye“ wurden am Montagabend die Referent*innen aus dem Landesjugendpfarramt Marianne Witten (jugendpolitische Referentin) und Rainer Koch (EC-Referent) verabschiedet, sowie Christoph Müller(neuer EC-Referent); Sarah Vogel (Referentin der Netzwerkstelle für jugendpolitische Bildung bei der aejn) und die Sondervikarin Franziska Baden begrüßt.

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