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Engagement zur Bewahrung der Schöpfung

Nachhaltiges Handeln ist Thema bei Jugendlichen in Peine

Wie fair sind wir?

Wie nachhaltig wollen wir in der Evangelischen Jugend sein? Jugendliche aus dem Kirchenkreis Peine haben in einem Wochenendseminar Standards zum Thema nachhaltiges Handeln erarbeitet, die im Kirchenkreisjugendkonvent im Februar beschlossen werden sollen.

Nachhaltigkeit beschäftigt den Kirchenkreisjugendkonvent in Peine seit ungefähr einem Jahr. Auf einer Sitzung im vergangenen Jahr wurde eine Arbeitsgruppe gegründet um sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. „Ich freue mich sehr über das Engagement der Jugendlichen zur Bewahrung der Schöpfung“, so Anne Basedau, die als Kirchenkreisjugendwartin die Arbeitsgruppe begleitet.

In den ersten Treffen der Arbeitsgruppe wurden Themen gesammelt, die die Evangelische Jugend im Kirchenkreis betreffen könnten. Zunächst wurde der Fokus auf Konsumgüter gerichtet. Schnell wurde klar, dass zum Thema fairer Handel mehr Fachwissen benötigt wurde. Franziska Horn, Referentin im Landesjugendpfarramt in Hannover für den Bereich Umweltbildung und Maureen Scholz vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der ev.-luth. Landeskirchen in Braunschweig und Hannovers (KED) wurden als Referenten eingeladen. Durch die Impulse entstand der Wunsch, sich ein Wochenende Zeit zu nehmen um die Aspekte des nachhaltigen Handelns ausführlich mit vielen Jugendlichen zu bedenken. In der Zwischenzeit besuchten interessierte Jugendliche einen Direktvermarkter im Landkreis Peine um sich ein Bild zu machen, worauf geachtet werden muss.

files/news/ejh/2017/peine-nachhaltigkeit01.jpgUnd nun war es endlich soweit, 40 Jugendliche aus verschiedenen Kirchengemeinden im Kirchenkreise Peine kamen für ein Wochenende zusammen, um sich mit dem Thema zu beschäftigen. Zunächst wurden die Jugendlichen durch die Andacht sensibilisiert und durch ein Positionierungsspiel zur Diskussion angeregt. Dann hatten die Jugendlichen die Chance, in Kleingruppen zu verschiedenen Themen zu diskutieren und Ideen für mögliche Beschlüsse zu sammeln. Diskutiert wurde über Fleisch und weitere tierische Produkte, Obst, Gemüse und Getreide, Genussmittel und Transport von Materialien, sowie weitere Aspekte des nachhaltigen Handelns. Zunächst gab es Impulse in den Gruppen, dann wurde über die eigenen Verhaltensgewohnheiten gesprochen und anschließend gemeinsam Haltungen entwickelt, welche als Standards für die Evangelische Jugendarbeit zukünftig gelten sollen. „Auf welche Sigel möchten wir achten? Aus welcher Haltung konsumieren wir tierische Produkte? Kaufen wir Obst und Gemüse regional oder saisonal?“, dies sind nur einige Fragen, die Natalie Stöhr, Mitglied der Arbeitsgruppe, aus den Gruppen zusammenfasst.

Es wurde viel und intensiv diskutiert. Handlungsempfehlungen wurden erarbeitet und werden gerade ausformuliert. In der nächsten Sitzung des Kirchenkreisjugendkonvents am 6. Februar sollen die Empfehlungen dann für die Arbeit der Evangelischen Jugend beschlossen werden.

Text und Fotos: Anne Basedau

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