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Zeitlos oder die Kunst sich zu langweilen

das neue baugerüst zu einem spannenden Thema

„Menschen brauchen Zeit, damit sie sich mit sich selbst und mit Inhalten auseinandersetzen können“, forderte kürzlich der Würzburger Bildungswissenschaftler Andreas Dörpinghaus. Verkürzte Schulzeiten, Turboabitur und Turbostudium verhindern aber genau dies. Der Zeitdruck tötet die Bildung. Dies belegen auch die Beiträge von Andreas Lange (Generation Speedy Gonzales), Frank Beckmann/Jakob Hoffmann (Burn out mit 15?) und Jürgen Rinderspacher (Zeitwohlstand und Jugendarbeit) in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift das baugerüst. Dabei beschreiben die Autoren wie die außerschulische Jugendarbeit ein Freiraum in der zeitlosen Hetze von Schule und Ausbildung sein kann. Denn genau an diesem Ort geschieht die Auseinandersetzung, für die in diesen G 8- und Bachelorzeiten immer weniger Raum bleibt.

Dorothee Land beschreibt im Heft die Kunst sich zu langweilen und Christiane Thiel fragt in einem Brief an einen jungen Freund, was eigentlich Zeitverschwendung ist. Karlheinz Geißler erzählt eine kleine Geschichte der Zeit und der Spiegelkorrespondent Horand Knaupp beschreibt das ganz andere Zeitverständnis in Afrika. Weitere Themen sind "Heilige und andere Zeiten", die Zeit für Fortbildung und die Frage, ob Gott die Zeit gemacht hat? Günther Ruddat erläutert dies in sieben biblischen Erinnerungen.
Das 100-seitige Heft mit Beiträgen,  Gesprächen und methodischen Hinweisen kann zum Preis von € 5.00 zuzügl. Versandkosten bei der Redaktion „das baugerüst“ bestellt werden:
Postfach 45 01 31,
90212 Nürnberg ,
Fon: 0911 43 04 278/-279;
 Fax: 0911 43 04 205;
Email: baugeruest@ejb.de;
www.baugeruest.de


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