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Claudia Nickel

Claudia Nickel wird neue jugendpolitische Referentin

„Wie können wir Kräfte und Ideen bündeln, um jugendpolitisch so viel Gutes wie möglich zu erreichen?“ So umschreibt Claudia Nickel ihre neue Aufgabe als jugendpolitische Referentin im Haus kirchlicher Dienste. Ab dem 15. August wird sie im Landesjugendpfarramt tätig sein und die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Niedersachsen e. V. (AEJN) mit ihren insgesamt 11 Mitgliedsverbänden innehaben.

Nickel wird die Mitgliedsverbände der AEJN fachlich beraten und deren jugendpolitische Interessen gegenüber Verwaltungsinstitutionen und im politischen Raum vertreten. Als Geschäftsführerin wird Nickel eng mit dem Vorstand und den Delegierten der Mitgliedsverbände zusammenarbeiten, Aufgaben des Verbandes koordinieren, die jugendpolitische Netzwerkarbeit fördern und die Öffentlichkeitsarbeit leiten.

Als jugendpolitische Referentin wird sie auch bei Projekten der Landesjugendkammer und im Landesjugendpfarramt mitarbeiten. „Ich freue sehr darauf, Rahmenbedingungen und Projekte mit und für junge Menschen gestalten zu können“, sagt die studierte Politologin.

In den letzten vier Jahren leitete Nickel „Europa ist Hier!“, ein Projekt zum strukturierten Dialog der EU mit der Jugend. „Junge Menschen werden dabei für (europa-)politische Prozesse sensibilisiert und kommen mit Akteuren aus Politik und Verwaltung in den Dialog“, erklärt die 30-Jährige. „Die Jugendlichen können eigene Ideen zur Veränderung in ihrer Umgebung einbringen und erfahren gleichzeitig, was auf der politischen Ebene schon passiert, was möglich ist und was auch nicht.“ Es geht darum, dass die Jugendlichen sich als Teil der demokratischen Gesellschaft erleben.

Da sich das Projekt in der Trägerschaft des Evangelischen Stadtjugenddienstes und der AEJ auf Bundesebene befindet, ist Nickel mit den Strukturen der evangelischen Jugendarbeit und den politischen Gesprächspartnern bereits bestens vertraut. „Ich bin in der evangelischen Jugend groß geworden“, erzählt Nickel, die in Berlin aufgewachsen ist. Sie kennt daher evangelische Jugendarbeit auch aus der Perspektive als Teilnehmerin und nicht nur als Organisatorin.

Nickel studierte Sozialpolitik in Bremen und nahm sich danach eine Auszeit, um von Hannover aus zu Fuß bis nach Rom zu pilgern. „Das war eine wirklich prägende Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann, der selbst den Drang verspürt zu pilgern“, erinnert sie sich. „Die dreieinhalb Monate haben meine Sicht auf die Welt beeinflusst. Ich habe vielfältige Einblicke in das religiöse Leben in Deutschland und Italien bekommen und einen neuen Zugang zur Spiritualität gefunden.“

Nickel wird bei der Landesfachkonferenz am 12. Februar 2018 in ihr neues Amt eingeführt werden. Weitere Informationen zum Landesjugendpfarramt unter www.kirchliche-dienste.de/jugendarbeit und zur AEJN unter www.aejn.de.

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