Die Verbände verstehen sich eigenständige Organisation im Rahmen der Kirchengemeinden und über sie hinaus und bereichern mit Ihrem Engagement die Arbeit.
Die Verbände sind Teil des Verbandes Evangelische Jugend, mit dem sie gemeinsam wichtige Anliegen gegenüber der verfassten Kirche und der Öffentlichkeit vertreten.
Die Verbände fühlen sich ihren Zielsetzungen verpflichtet. Sie sehen ihre Arbeit als wichtigen Beitrag zur Pluralität innerhalb der evangelischen Jugendarbeit.
Die Verbände erreichen oft noch Jugendliche, die von den Angeboten der Kirchengemeinden nicht erreicht werden und eröffnen damit einen konstruktiven Zugang zur Institution Kirche.
Als ökumenische, und internationale Arbeitsform haben die Verbände eine wichtige Brückenfunktion zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Konfessionen und Nationen.
Die Arbeit der Verbände wird fast ausschliesslich von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in Eigenverantwortung geleistet und trägt zur Konkretion des »Priestertum aller Gläubigen« bei.
Die Eigenverantwortlichkeit führt starkem Zusammenhalt . Aus der Erfahrung aufeinander angewiesen zu sein, leben Verbände eine verbindliche Form christlicher Gemeinschaft.
Die Verbände sind Mitgliederverbände, das heißt: Mitgliedschaft und Engagement setzen eine Entscheidung für bestimmte Werte, Glaubensüberzeugungen und Arbeitsformen voraus.
Die Verbände verstehen sich als generationsübergreifende Lem- und Lebensgemeinschaft. Mitgliedschaft und Engagement unterliegen keiner Altersbeschränkung.
Die Verbände bieten durch klare Inhalte,fest organisierten Strukturen und Arbeitsformen Orientierung und Halt und eröffnen durch die Eigenverantwortlichkeit ein Lernfeld für die Entwicklung der Persönlichkeit und der Übemahme gesellschaftlicher Verantwortung.
Die Darstellung der einzelnen Verbände macht deutlich, wo über die gemeinsamen Grundlinien hinaus spezifische Unterschiede sind.
Merten Wecker